RESSORTS.
Acht Felder, in denen wir kontinuierlich publizieren — vom Nutri-Score bis zur DGE-Empfehlung.
- I
Makronährstoffe
Das Mutterressort. Makronährstoffe in ihrer ganzen Breite: Proteine mit ihrer Bioverfügbarkeits-Frage (DIAAS und PDCAAS als die zwei zentralen Verdaulichkeits-Indizes, das Aminosäuren-Profil der pflanzlichen vs. tierischen Quellen, der für die Erwachsenen-Empfehlung relevante Bedarf von 0,8 g/kg/Tag nach DGE bzw. 0,83 g/kg/Tag nach EFSA), Kohlenhydrate (Mono- und Di- und Oligo- und Polysaccharide, der glykämische Index und die glykämische Last als die zwei diagnostisch relevanten Maße), Fette (gesättigt vs. einfach und mehrfach ungesättigt, das Omega-3/Omega-6-Verhältnis als gesundheits-relevante Größe, Transfette mit den seit 2021 geltenden EU-Höchstgrenzen), Ballaststoffe (lösliche vs. unlösliche, fermentierbare vs. nicht-fermentierbare, die DGE-Empfehlung von mindestens 30 g/Tag).
→ - II
Mikronährstoffe
Mikronährstoff-Disziplin. Fettlösliche Vitamine A, D, E, K mit ihren Speicher- und Toxizitäts-Eigenschaften, wasserlösliche B-Komplex- und C-Vitamine mit ihrer regelmäßigen Aufnahme-Notwendigkeit, Mengenelemente (Calcium 1.000 mg/Tag, Magnesium 300–350 mg/Tag, Kalium 4.000 mg/Tag, Natrium 1.500 mg/Tag als WHO-Empfehlung), Spurenelemente (Eisen mit dem geschlechts- und altersabhängigen Bedarf, Zink, Selen mit der je nach Bodengeo-Region variierenden Verfügbarkeit, Jod mit den DACH-spezifischen Jod-Mangel-Problemen), Bedarfs-Empfehlungen nach den D-A-CH-Referenzwerten (gemeinsame Empfehlung der DGE, ÖGE und SGE).
→ - III
Lebensmittel
Datenbank der Lebensmittel-Kategorien. Obst (frisches Obst, Trockenfrüchte, Säfte mit ihrem fundamental anderen Zucker-Profil), Gemüse (Wurzel-, Blatt-, Frucht-, Hülsen-Gemüse mit den unterschiedlichen Nährstoff-Profilen), Getreide-Produkte (Vollkorn vs. Auszugsmehl, Hafer als der Ballaststoff-Champion, Buchweizen als Pseudo-Getreide), Fleisch und Fisch (rotes vs. weißes Fleisch, fettreiche vs. magere Fische, Omega-3-Lieferanten), Milchprodukte (Sahne, Käse, Joghurt, Sauermilch-Produkte mit ihrer probiotischen Wirkung), Hülsenfrüchte als Protein-Quelle, Öle und Fette, Süßungsmittel (Zucker-Alternativen mit ihrer EU-rechtlichen Bewertung).
→ - IV
Etikett & Recht
Lebensmittel-Recht und Etikettierungs-Praxis. LMIV (Lebensmittel-Informationsverordnung — EU-VO 1169/2011) als der zentrale Etikettierungs-Rahmen seit Dezember 2014, mit den Pflicht-Angaben Nährwert-Tabelle, Allergene-Hervorhebung, Zutaten-Hierarchie nach Mengen-Anteil, Nutri-Score (seit November 2020 in Deutschland freiwillig, Algorithmus-Reform 2024 mit Verschärfung für Fett-Kategorien), Health-Claims-Verordnung (EU-VO 1924/2006 — was darf wo wie auf das Produkt geschrieben werden), Anreicherungs-Verordnung (EU-VO 1925/2006 für Mikronährstoff-Zusätze).
→ - V
Wissenschaft
Wissenschaftliche Basis. Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) mit ihren zehn Regeln (Reform 2024 mit der Verschärfung gegen rotes Fleisch und für pflanzen-betonte Kost), EFSA (European Food Safety Authority) mit ihren wissenschaftlichen Stellungnahmen, Cochrane Reviews zu Ernährungs-Interventionen (insbesondere die Mediterrane-Diät-Studien und die Carbohydrate-Restriction-Evidenz), aktuelle Reframings (die seit den 2020er-Jahren neuere Evidenz zu gesättigten Fetten und ihrer differenzierten Wirkung, die Zucker-Schwellenwert-Debatte nach den WHO-Empfehlungen).
→ - VI
Diät
Diet-Strategien mit ihrer Evidenz-Lage. Mediterrane Diät als die best-evidenzbasierte Lifestyle-Diät (PREDIMED-Studie 2013, Mediterranean Diet Foundation-Pyramide), DASH (Dietary Approaches to Stop Hypertension) für Bluthochdruck-Indikation, Low-Carb und Ketogene Diät mit ihren engen klinischen Indikationen (refraktäre Epilepsie, ggf. Adipositas Stufe II/III), Intermittent Fasting (16/8 und 5/2 als die zwei populären Schemata, mit den noch laufenden Langzeit-Studien), die in den letzten Jahren wieder verbreitete High-Protein-Diet für Erhalt der Muskel-Masse im Alter.
→ - VII
Esskultur
Kulturelle Aspekte der Ernährung. DACH-Esskultur-Traditionen (deutsche regionale Küche von der norddeutschen Fischküche bis zur süddeutschen Spätzle-Tradition, österreichische Mehlspeisen-Kultur, schweizerische Käse-Tradition), Brotkultur (über 3.200 zugelassene Brot-Sorten in Deutschland im DBI-Brot-Register), Wurst- und Käse-Traditionen mit ihrer Protected-Geographical-Indication-Lage, alkoholische Getränke-Kultur (Bier-, Wein-, Schnaps-Regionalisierung), Esstisch-Praxis als sozialer Akt, Slow-Food-Bewegung mit ihrem Convivium-Konzept.
→ - VIII
Praxis
Konsumenten-Praxis. Einkaufs-Realität mit der LMIV-Etikett-Lese-Praxis (was bedeutet welche Angabe und in welcher Reihenfolge), vergleichende Produkt-Bewertung über Nutri-Score, Eco-Score und Nährwert-Tabelle, Selber-Kochen-Praxis im Kontext Nährstoff-Erhaltung (kurze Garzeiten unter 80 Grad bei Vitamin-C-haltigem Gemüse, niedrige Brat-Temperaturen, sachgerechte Lagerung von frischem Obst und Gemüse), Meal-Prep-Praxis im Berufs-Kontext, Lebensmittel-Verschwendung und ihre Vermeidung.
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